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Intranda Dr. entstand mit der Zielsetzung, die Literaturrecherche für umfangreiche wissenschaftliche Publikationen zu vereinfachen. Das Problem eines drohenden Verlustes des Überblicks über die bereits gelesene oder zur Verfügung stehende Literatur soll mithilfe dieses Programms angegangen werden. Dabei bietet sich dessen Einsatz nicht nur für sehr ausführliche Arbeiten wie zum Beispiel Dissertationen, Habilitationen und Forschungsarbeiten an, sondern gleichermaßen für kleinere Examens- oder Hausarbeiten, in denen auf größere Mengen verschiedener Literatur Bezug genommen wird.
Insbesondere bei der Bearbeitung sehr ausführlicher wissenschaftlicher Arbeiten über einen längeren Zeitraum kommen die Vorteile durch den Einsatz der Software intranda Dr. zum Tragen. Literatur, die beispielsweise erst für spätere Zeiträume in die Bearbeitung einfließen soll, kann dennoch in der Datenbank erfasst und somit zu einem späteren Zeitpunkt an zentraler Stelle schnell gefunden werden.
So lassen sich unter anderem Bücher in dem Programm erfassen, deren Inhalt erst für die letzten Kapitel der eigenen Arbeit relevant erscheinen. Die betreffende Literatur wird jedoch dennoch bereits zur Fundzeit in die Datenbank eingetragen (z.B. mit dem Autor, dem Titel, den Themen und einigen Stichworten). Mittels der eingetragenen Themen, Stichwörter, Autorennamen, Titel, Kurzinhalt o.ä. lässt sich später diese Literatur schnell wiederfinden. Wurde zum Fundzeitpunkt darüber hinaus eine Bibliothekssignatur mit aufgenommen, steht der Bezugnahme auf diese Literatur nichts mehr Wege, zumal sich sämtliche Daten eines oder mehrerer Literatureinträge komfortabel drucken und mitnehmen lassen, so dass auch eine darauf basierende Recherche bspw. im Bibliotheksverbund in Kürze angegangen werden kann (z.B. die Suche nach anderen Büchern des selben Autors, oder mit ähnlichen Stichwörtern).
Die Eingabe der Literaturdaten gestaltet sich in der Software intranda Dr. nicht nur sehr übersichtlich, sondern wird vor allem durch zahlreiche Eingabehilfen ergänzt. So können häufig verwendete Verlage, Stichwörter, Themen, Zeitschriften u.a. übersichtlich in Listen aufgenommen werden, so daß wiederverwendete Begriffe nicht stets neu (und unter Umständen versehentlich verschieden geschrieben oder abgekürzt) eingetippt werden. Statt dessen kann aus den angelegten Listen eine Auswahl vorgenommen und für den jeweiligen Literatureintrag übernommen werden. Dies vereinfacht nicht nur die Eingabe der Daten. Es gewährleistet vor allen Dingen eine konsequent homogene Eingabe von Begrifflichkeiten, so daß eine spätere Suche nach diesen einheitlich verwendeten Begriffen einfacher wird und eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit bzw. Trefferanzahl erzielt werden kann.
Desweiteren bietet intranda Dr. die Möglichkeit aus den vorhandenen Literatureinträgen innerhalb der Datenbank eine Auswahl zu treffen, die in ein zu generierendes Literaturverzeichnis übernommen werden sollen. Dabei können für die automatische Erzeugung eines solchen Literaturverzeichnisses verschiedene eigene Formatierungsschemata angelegt werden, um unterschiedlichen Anforderungen (z.B. von Fachbereichen oder Verlagen) gerecht werden zu können. Somit läßt sich in einfacher Weise aus der vorhandenen Literatur für eine frei gewählte Anzahl an Literatureinträgen ein beliebig gestaltetes Literaturverzeichnis erzeugen und anschließend z.B. in eine Textverarbeitung kopieren.
Neben diesen Arbeitserleichterungen bzw. -einsparungen stehen in intranda Dr. zugleich einige sinnvolle Funktionen zur Verfügung, welche die Arbeitsorganisation unterstützen. So lassen sich den Literatureinträgen beispielsweise beliebige Aufgaben zuweisen, die sowohl die weitere Arbeit mit der entsprechenden Literatur als auch organisatorische Aspekte betreffen, wie z.B. welche Bücher in Kürze geliehen, zurückgegeben oder kopiert werden sollen. Werden sehr viele Bücher aus mehreren Bibliotheken geliehen oder gar an verschiedenen Orten aufbewahrt, kann gegebenenfalls auch von der angebotenen Möglichkeit profitiert werden, die Rückgabetermine der einzelnen Bücher zu erfassen und rechtzeitig automatisch an diese Termine erinnert zu werden. Bei konsequenter Aktualisierung der Daten lassen sich so trotz verschiedener Bibliotheken oder Aufbewahrungsorte überschrittene Abgabetermine verhindern und Mahngebühren einsparen.
Ziel der Software intranda Dr. ist also, die Übersicht über vielfältige und vor allem zahlreiche Literaturbestände für in erster Linie wissenschaftliche Arbeiten (Hausarbeiten, Examensarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Forschungsarbeiten usw.) zu gewährleisten, indem mittels einer konsequenten und einfach gehaltenen Benutzerführung innerhalb intranda Dr. eine Alternative zu den verbreiteten unübersichtlichen Excel- oder Wordtabellen geboten wird.
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Letzte Änderung: 22.03.2004 |