Goobi - Was ist das?

Goobi ist eine Software zur Modellierung, Steuerung und Überwachung von GoobiProduktionsabläufen. Entwickelt wurde sie im Umfeld von Bibliotheken, bei denen sie schwerpunktmäßig im Bereich der Massendigitalisierung eingesetzt wird: generell können jedoch auch beliebig andere Prozesse abgebildet werden. Goobi wurde in den ersten Jahren federführend von der SUB Göttingen und der SLUB Dresden unter der GPL Open Source Lizenz entwickelt. Seit dem Jahr 2008 realisiert intranda sämtliche Weiterentwicklung der Software sowie die volle Betreung als First und Second Level Support an mehreren Standorten.

Goobi unterstützt Sie beim Aufbau Ihrer digitalen Bibliothek, auf Ihren eigenen Systemen, oder auch im Zusammenschluss mit Partnern auf gemeinsamen Systemen. Die Organisation eines komplexen Digitalisierungsworkflows stellt dabei an die zu verwendende Software ausgesprochen hohe Anforderungen. Der von Goobi gewählte Ansatz umfasst:

Goobi Features

  • Die Plattform-Unabhängigkeit (Goobi ist eine reine Web-Applikation) ermöglicht Kooperationspartnern und Dienstleistern weltweit auf die Werkzeuge zugreifen zu können.
  • Zentrale Metadaten-Verwaltung, d.h. Katalogisieren und Vervollständigen der Metadaten von verschiedenen Standorten aus. Hierbei wird zwischen bibliographischen, strukturellen und technischen Metadaten unterschieden.
  • Zentrale Verwaltung der Digitalisate.
  • Import- und Exportschnittstellen für Metadaten und für Fremd-Digitalisate.
  • Weitreichende Controlling-Mechanismen: welcher Partner ist wie weit mit seinen Arbeiten, welche Zeitschrift ist in welchem Bearbeitungsstadium, etc.
  • Fehlermeldungen, Abschließen eines Arbeitsschritts und Weiterleiten zur nächsten Arbeitsstufe (eventuell hier auch Wechsel/Übergabe von einem Partner zum anderen Partner) inklusive Korrekturschleifen.
  • Präsentation und Visualisierung der digitalen Objekte, komplexe Drill-Down-Mechanismen für die Suchmaschine.
  • Verknüpfung der digitalen Objekte mit ihren Katalogisaten in Lokalsystemen und Verbundkatalogen über Linkmechanismen. Dadurch können auch die klassischen Recherchewerkzeuge zum Einstieg in die digitale Bibliothek genutzt werden.
  • Personalisierte und kollaborative Dienste für die Wissenschaft auf der Präsentationsoberfläche (Zitationsmöglichkeiten, Anlegen eigener virtueller Sammlungen, Tagging- und Kommentarfunktionen, Download-Optionen, etc.).
  • Durchgehende Mandantenfähigkeit aller Komponenten (Produktion, Repository, Präsentation), um Anwendern den Dienst - komplett oder teilweise - auch als SaaS (Software as a Service) anbieten zu können.
  • Flexible Zugriffsrechte auf Sammlungs- und Werkebene für nicht gemeinfreie Digitalisate. Open Access-Schnittstellen (OAI2, METS/MODS) für alle frei verfügbaren Objekte.
  • Erfassung der Nutzung Ihrer Digitalisate und Kollektionen nach den Vorgaben von http://www.projectcounter.org.
 
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